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Gestern, morgen, heute…
Posted in: Kampfberichte by admin on Oktober 29, 2008
Tage vergehen und es bewegt sich nichts. Im umkämpften System *classified* ist offenbar keine Seite in der Lage wirklich einen Fortschritt zu erzielen. Wrackteile wo man nur hinsieht, ausgebrannte Stahlkonstruktionen zeugen von der unsäglichen Zerstörungskraft der Schiffsflotten. Ich für meinen Teil habe mir erstmal Fronturlaub genommen um in the Forge neue Energie zu tanken, nachdem ich schwer verwundet aus dem Gefecht zurückgekehrt bin. Leider hat es für die Rokh nicht gereicht, aber Jack hat mir versichert bis ende der Woche ein neues Schiff fertig zu haben. Eine Blockade des Sprungtors wurde vom Gegner geradezu überrannt, noch bevor ich mich versah wurde mein Warpantrieb von gegnerischen Schiffen gestört und die Lage war aussichtslos. Ich sah zu meinem Kameraden Capot rüber, er war damit beschäftigt sein Schiff vorm zerbersten zu bewahren. Ich sah wie die gegnerischen Geschütze auf ihn einhämmerten und erkannte die Lage, Hoffnung gab es keine mehr. Der zusätzliche Transferer alle verfügbare Energie in die Waffensysteme und versuche Capot defensive Eigenschaften mittels Schildtransporter zu verbessern waren nutzlos. Lang hat es nicht gedauert und sein Warpkern brach. Nun ging die Meute auf mich los. Schwerlich durchdrangen ihre Waffen meine Schilde, die zusätzlichen Panzerungsplatten bereiteten ihnen weitere Schwierigkeiten. Das Schiff hielt sich wacker, die Railguns feuerten Salve um Salve, doch letztlich lief alles auf ein endgültiges Ziel hinaus. Die totale Vernichtung unserer Blockade…

Vergeltungsschlag
Posted in: Kampfberichte by admin on Oktober 19, 2008
Nach meinem Verlust in den letzten Tage habe ich mich entschlossen ein paar Tage Urlaub auf Jita zu machen. Nebenbei bot sich mir so die Möglichkeit einige Handelsgüter umzuschlagen, um meine Kasse etwas aufzubessern. Außerdem konnte ich so einige alte Kameraden besuchen.
Die Rokh war mitlerweile fertig gestellt, ein paar zusätzliche Modifikationen habe ich auch noch eingebaut. So flog ich meine Routen ab, erneuerte die Klonverträge verdiente ein paar ISK und langweilte mich im großen und ganzen. Ach was solls, wer braucht schon Urlaub. “Steuermann, setzen sie Kurs auf Airaken, maximum Warp.”
Endlich wieder zu Hause! Auf der Station war einiges an Trubel los Jubel, Euphorie, aber was ist passiert. Endlich hatte ich dann einem Kommandeur gefunden, der mir die Lage schilderte. In einer kürzlichen Gefecht mit Triumvirate ist es der Flotte gelungen einen Mutterschiff zu zerstören. Was für ein gloreicher Sieg!

Sofort liess ich mir die Scanneraufzeichnungen zeigen und konnte den Freudentaumel nun nachvollziehen. Das Equipment des Schiffes bestand aus qualitativ extrem hochwertigen Komponenten, viele in Handarbeit gefertigt. Dieser Verlust dürfte Triumvirate schwer getroffen haben. Ob Sie sich davon wieder erholen?
Am Ende des Tunnels
Posted in: Kampfberichte by admin on Oktober 17, 2008
Die Fusionsreaktoren laufen auf Maximalleistung, das Schiff setzt sich in Bewegung. Laut Scanner befinden sich 102 Schiffe im System, davon ein Schiff aus unserem aufgeriebenen Kampfverband. Das der Rest nicht aus Iteron fliegenden Händlern besteht muss glaube ich nicht betont werden. Also los gehts, am besten erstmal direkt zum Außenposten… 2 AU, 1 AU, 53.000 KM - Ziel erreicht. Nichts, einfach nichts ist draußen zu sehen. Ich überprüfe die Koordinaten… sie stimmen. Also gut, dann haben wir eben keinen schützenden Außenposten. Mitlerweile laufen die Reaktoren bereits ca. eine Minute, die Emission dürfte den Feinden nicht verborgen geblieben sein. Also schnell die Position wechseln. Mitten im Weltraum, umgeben von Triumvirate, der Tag könnte nicht besser laufen.
Plötzlich ertönten Warnsignale und ein Schiff fliegt auf mich zu, es war soweit sie haben mich gefunden. Sofort wurden alle Notfallmaßnahmen eingleitet, ich leitet Notfallenergie in die Schildemitter und aktivierte ein Schadenskontrollsystem. Aber wird das reichen?

Plötzlich wachte ich auf unserer Heimatstation auf, nein es hat offenbar nicht gereicht. Ich falle aus dem Clonalkoven, mir ist hundeelend. Was ist passiert? Zuletzt wurde offenbar meine Kommunikation gestört und ich bemerkte nur noch wie das Schiff begann auseinander zu fallen.

Der Blick in die Concord Aufzeichnungen bestätigt, dass 33 Schiffe auf mich eingewirkt haben. Nunja wenigestens bleibt mir die Gewissheit, kein leichtes Ziel abgegeben zu haben. Ich gehe langsam zum Hangar, mir ist immernoch schwindelig. Auf dem Weg kontaktiere ich einen alten Bekannten, Jack Mancetti. Er ist ein Gauner und Halunke, aber die Rennfeuer Stahlwerke bauen die besten Schiffe innerhalb von 200 AU. Nachdem sich Jack über die Situation kaputt gelacht hat bekomme ich sofort die Zusage für eine neue Lieferung. In der Zwischenzeit kaufe ich ein paar Module ein, was nicht zerstört wurde haben sich die Aasgeier von Triumvirate unter den Nagel gerissen.
Wenige Tage später erhalte ich eine Nachricht, dass eine neue Rokh im Hangar bereit steht. Auf dem Frachtschein erkenne ich Jacks Unterschrift, er hat sie tatsächlich persönlich vorbei gebracht. Leider haben wir uns knapp verpasst. Er hinterließ noch eine Kurzmitteilung, auf der er fragte ob er gleich einen ganzen Satz produzieren soll. Soll das etwa heißen ich fliege ständig Schiffe zu schrott? Haha sehr lustig…
Ich hole mir ein Plasmaschweißgerät und fange an die neuen Module einzubauen. Diese Tat wird keinesfalls ungesühnt bleiben. In wenigen Tagen ist das Schiff voll Kampfbereit.
Sieg oder Niederlage
Posted in: Kampfberichte by admin on Oktober 15, 2008
Langsam fahren die Schiffsysteme wieder hoch, die Scanner zeichnen ein Bild der Lage. Berauschend ist es nicht, die Strontiumisotope unseres Außenpostens halten nur noch für 59 Minuten, die eigene Flotte befindet sich noch weit entfernt. Wir, die wenigen im System verbliebenden Piloten blicken uns durch die Schiffsluken an, gezeichnet von den vergangenen Tagen. Der Countdown läuft und er läuft nicht für uns…
Nach einiger Zeit kam der Befehl zur Tau Ceti Flotte zu warpen, wo neben den normalen Schiffen einige Capitals und eine Erebus warteten. Ein weiteres Cynofeld baute sich auf, doch es war anders als sonst, größer und die Subraumverzerrungen beeinträchtigten meine schiffsinternen Systeme. Ein zweiter Titan diesmal von uns mit Omega Theority als Pilot, hier, heute an dieser POS?! Was da wohl auf uns zu kommt. Von Tag zu Tag verschärfte sich die Lage, jede Seite kämpfte erbarmungsloser…

Nichts, nichts passiert… diese Warterei ist zermürbend, zwei Titanen auf jeder Seite, doch wer wagt den ersten Schritt? Triumvirate überlagerte unsere Kommunikationskanäle - psychologische Kriegsführung… Wie in den Geschichtsbüchern um um den zweiten Weltkrieg. “Alle sieben Sekunden stirbt ein deutscher Soldat… Stalingrad, Massengrab”.
Passend hierzu scheinen die Jungs von Tau Ceti tatsächlich Woge um Woge zu fallen. Einer nach dem anderen verläßt den schützenden Schild um wenig nachvollziehbare Einzellaktionen zu starten. Kurze Zeit später habe ich ein Bild vor Augen das ich mittlerweile nur zu gut kenne, fast allein und umzingelt von Feinden. Ich entschließe mich die System herunterzufahren und auf Verstärkung zu warten.
Am nächsten Tag erfahre ich auf der Notfallfrequenz das die Rettungsoperation abgesagt werden musste. Die Flotte wurde zu einer anderen Frontlinie befohlen. Anbei eine taktische Anweisung um sicher aus dem Gebiet zu entkommen… Fraglich nur, ob das auch mit einem Schlachtschiff funktioniert?! Ich schnalle die Gurte fest und starte den Warpantrieb…
Wir werden sehen.
Schlacht um IFJ
Posted in: Kampfberichte by admin on Oktober 14, 2008
Schon als ich heute morgen aufstand, plagte mich so ein ungutes Gefühl… Ich überprüfte nochmals die am Tag zu vor per Transportschiff eingeflogenen Waffen- und Munitionsteile, und ließ anschließend alles im Frachtraum verstauen. Ob die neuen 425 mm Spezialgeschütze wirklich ihr Geld wert waren? Nun das sollte sich bald herausstellen…
Der heutige Einsatzort lag, wie bereits die Tage zuvor im Vale of Silent. Triumvirate besetzte bereits seit einiger Zeit dort zahlreiche Systeme und breitete sich wie eine Seuche aus. Wir unterstützten Tau Ceti dabei dieses Problem zu „lösen“. Den Flotte wird heute von einem recht jungen Kommandeur der Tau Ceti Förderation geführt.
Um 18:00 erhielt mein Schiff Starterlaubnis und ich bezog Stellung vor unserer Station, wenige Minuten später flogen wir los. Als ich die Verschlüsselungscodes für die taktische Ansicht freigegeben hatte, dachte ich ich traue meinen Augen nicht. Waren wir tatsächlich nur 25 Leute in der Flotte? Ich führte eine Systemweite Diagnose durch, doch die Zahlen bestätigten sich erneut. Nach Rücksprache mit meinem Wing Commander wurde mir versichert, dass weitere Kräfte zu uns stoßen würden. Doch irgendwie beruhigte mich das nicht wirklich. Nach einem ereignislosen Flug durch einige Sektoren trafen wir mit der anderen Flotte zusammen, die über das von einem Titanen generierte Sprungportal gekommen war. Nun waren wir immerhin 130 Leute. Aber wird dies reichen?
Es wurde ernst wir erreichten den ersten Vorposten der Triumvirate Soldaten und der Feuerbefehl folgte sogleich. Wir waren erstaunlich nah an der Station, also ließ ich meinen Ladeschützen Antimaterie Ladungen in die Geschütze befördern. Die Schienenkanonen jagten eine Salve nach der anderen raus und bereits kurze Zeit später war die Struktur soweit beschädigt, dass das Notfallprogramm eingeleitet wurde und Strontium Isotope in die Schildgeneratoren geleitet wurden. Die Station weist nun ein derart hohes Strahlungsniveau auf, dass sie für mehr als 2 Tage nicht genutzt werden kann, jedoch waren unsere Waffen fortan nicht mehr in der Lage die Schilde zu durchdringen. Soweit so gut, der Befehl lautete nun einen schwer bewaffneten Aussenposten im selben System anzugreifen.
Wir gingen vorsichtshalber ca. 160 KM von dem Außenposten in Stellung, aber irgendwas stimmte nicht, es war mir nicht möglich die Station aufzuschalten. Verdammt!!! Ich wusste ich hab was vergessen… Das neue Softwareupdate für den Zielcomputer lag natürlich noch auf der Station. Ich musste mich ziemlich durchringen in der Flotte nach einer Ersatzsoftware zu fragen, Gott sei dank war keine visuelle Kommunikation möglich, so blieb meine Schamröte verborgen.
Ein Kamerad überspielte rasch die benötigten Algorithmen in den Computer und der Ladeschütze lud Wuchtgeschosse mit Eisenkern. Wir lieferten uns mit der Struktur ein aufreibendes Gefecht, der Stationsleiter ließ die Batterien pausenlos auf uns feuern. Immer wieder mussten Schiffe abgezogen werden und auf einem zurückgezogen Gefechtsstand repariert werden. Die Schilde der Station verloren nur unmerklich Energie, in mir kam langsam die Frage nach dem Sinn dieser Aktion auf.
Plötzlich tauchten in den Schilden der Station mehr und mehr feindliche Schiff auf. Nach kurzer Zeit erreichte die Flotte eine stattliche Zahl und immer wieder verließen vereinzelt Schiffe den schützen Schild um unsere Schlachtschiffe anzugreifen. Schwere Unterbrecher installierten Warpverzerrungsfelder, welche unsere Schiffe hinderten ein stabiles Warpfeld aufzubauen. So kam es dann das erste Schiffe sich dem Beschuss der Gefechtsbatterien nicht mehr entziehen konnten und zerstört wurden. Mehr und mehr feindliche Schiffe verließen den Schild und feuerten auf uns. Die Geschwindigkeit in der wir Verluste zu beklagen hatten, nahm rasant zu. Dazu fiel mir eine Zitat ein:
„Kanone auf der rechten Seite, Kanone auf der linken Seite,
Kanonen vor Ihnen - es kracht und donnert Ihnen entgegen.
Schüsse und Granaten rasten auf sie zu, mutig und verwegen
ritten sie in die Gefahr, 600 Mann an der Zahl, der Hölle entgegen.“
Unsere Schlachtschiffanzahl wurde massiv dezimiert, bald schon befand ich mich mehr in einem Trümmerfeld als in einer Flotte. Doch der Befehl lautete die Stellung zu halten, nun gut… dann halten wir diese verdammte Stellung eben. Ich fragte mich nun, wann ich an der Stelle wäre, allzu viele Ziele waren ja nicht mehr vorhanden. Es war wie beim russisch Roulette. Endlich kam der erlösende Befehl die in die zurückgezogene Stellung zu warpen, ich konnte es kaum glauben aber ich hatte tatsächlich überlebt. Die Freude währte nur kurz als ich mich umsah und bemerkte was von unserer Flotte noch übrig war. Kaum mehr als eine handvoll Schlachtschiffe… Fraglich ob wir damit den geordneten Rückzug antreten, geschweige denn einen Gegenangriff durchführen können.
Der klägliche Rest unserer Flotte warpte zum Stargate, doch was war das? Plötzlich tauchten mehr und mehr Schiffe einer kombinierten Entlastungsstreitmacht von Razor und Morhus Mihi an. Mittlerweile hat auch der KIA Allianz interne Kommandeur das Kommando über unsere Flotte übernommen. Wendet sich etwa das Blatt?
Wir flogen zurück zum Außenposten. Dort angekommen feuerten wir was die Geschütze hergaben und kurze Zeit später ein weiterer Lichtblick, ein Cynofeldgenerator beförderte einige Großkampfschiffe in den Sektor, nun schmolzen die die Schilde der Station hin. Endlich, nach über 4 Stunden Gefecht konnte ich mein Schiff an die einen aufgestellten Außenposten in Station bringen, der Rest der Flotte verließ den Sektor.
Mein Schiff hatte die 3. Schlacht in Folge überstanden… tapfere kleine Rokh…
Stardate … AS4?*%”D”EAR”§$QR
Posted in: Kampfberichte by admin on Oktober 10, 2008
Wann wird dieser verdammte Schiffscomputer endlich wieder funktionieren?!
